Das Sonne Mond Sterne X6 liegt jetzt schon wieder eine Woche hinter uns. Wir (Philipp und Anne) haben unter der Woche unsere gesammelten Eindrücke vom letzten Wochenende noch einmal Revue passieren lassen, um euch diese in Co-Produktion präsentieren zu können. Von Anne selbst kommen die Tage noch einige kleine Beiträge mit Eindrücken zu ihren persönlichen Favoriten.
Jedes Mal, wenn das Sonne Mond Sterne Festival zu Ende geht, fällt man irgendwie in ein Loch. Die Welt ist für einige Tage einfach zu ruhig, zu öde, zu unlustig und zu entspannt. Die Müdigkeit treibt das Aktionslevel nicht gerade nach oben und der Kopf produziert das Gehämmer, was am Wochenende noch die guten Boxen auf dem SMS-Gelände übernommen hatten. Wo verstecken sich eigentlich gerade die ganzen coolen und witzigen Menschen, die am Wochenende noch mit flauschigen Kuh- und Dalmatinerkostümen, hautengen Morphanzügen, selbstgebastelten Schildchen, gefüllten Konfettibeuteln und mit Glitzer und Seifenblasen für die Massen umhergelaufen sind??? Nochmal, nochmal!!!!!!!!! Es war mal wieder irre – natürlich rein positiv irre.
Das Wochenende war gefüllt mit großartigsten Künstlern (Marco Resmann & Ruede Hagelstein, André Galuzzi, Onur Özer, Oliver Koletzki, Pan-Pot, Gunjah, Dapayk, Loco Dice, Juli Holz, AKA AKA & Thalstroem, Marek Hemmann, Ilario Alicante, Dubfire, Egbert, Karotte) und der Musik, die ununterbrochen die freien Minuten, die auf dem Zeltplatz zur Regeneration verbracht werden wollten, füllten. Es lies sich aber nicht vermeiden, dass sich unsere Wege bei wenigen Künstlern (Gesaffelstein, Skrillex, Heartthrob, Kid Simius, Daniel Stefanik, Marcus Meinhardt) trennten. Und natürlich wurden unzählige Stunden von einen Fuß auf den anderen getanzt und der unruhige Elektrofinger zum Beat in die Luft geworfen. Leider mussten wir auch auf einige Künstler verzichten, weil das Wochenende mal wieder von vorn bis hinten mit einem großartigen Lineup vollgepackt war. Um von den Künstlern selbst genug mitzubekommen und um die Musik so richtig fühlen zu können, riefen wir das Motto “1. Reihe – ganz oder gar nicht” aus. Und so waren wir bei so gut wie jedem Künstler hautnah dabei. Den Eintrittpreis von 101 Euro haben wir – gefühlt – mehr als ausgereizt.
Ein weiteres Highlight war die einstündige Bootsfahrt mit Dapayk, für die man extra schon im Vorfeld 7,50 Euro berappen musste. Aber es hat sich musikalisch sowie entertainmenttechnisch gelohnt. Für ein besonderes, eigentlich nicht im Preis enthaltenes Entertainmenterlebnis sorgte ein vorbeifahrendes Boot gefüllt mit älteren Menschen. Einer Dame schien unsere Musik besonders gut zu gefallen, sodass die gute Laune auch auf das andere Boot überschwappte. Der Anblick zauberte uns natürlich ein riesiges Grinsen aufs Gesicht.
Ganz nebenbei wurden wir bei Marek Hemmann auch Zeuge einer Konversation, die uns den Schock des Tages oder besser der Nacht verpasste: Aus dem Mund eines kleinen Blondchens kam doch tatsächlich der Satz “Eigentlich mag ich gar kein Electro, aber das hier ist schon ok.” gefallen. Wir dachten, wir spinnen.
Kann mal einer erklären, warum man sich auf eines der besten Festivals unseres Landes bewegt, wenn man doch eigentlich diese Musik gar nicht mag? Und kann uns jemand zu ein wenig mehr Licht im Dunkel verhelfen, weshalb uns auf dem Zeltplatz “Tacatá” und Gegröle der Böhsen Onkelz um die Ohren fliegt? Hat sich da wer auf dem falschen Festivalgelände verirrt? An dieser Stelle: Schande über die Häupter des falschen Musikgeschmacks zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort! Zum Glück waren unsere persönlichen Zeltboxen zur Freude unserer Nachbarn in der Lage, die “Tacatá”-Umgebung mit feinsten elektronischen Klängen aus den Händen von Richie Hawtin oder Sascha Braemer zu übertönen. Muhahahaaaaa.
Und jetzt sitzen wir alle wieder im Alltag und vermissen dieses Wochenende mit all seinen lustigen, gut gelaunten Menschen und der irren und wirklich umwerfend tollen Musik. Das Leben muss jetzt erst einmal mit unseren kleinen Musiksammlungen weitergehen. Und zum Glück stehen noch ein paar Großevents dieses Jahr in den Startlöchern, wie beispielsweise das Fly BerMuDa Festival in Berlin. Natürlich freuen wir uns jetzt schon wieder auf den nächsten Sommer, wenn das Sonne Mond Sterne Festival wieder zur riesen Party einlädt.
Videos
Dapayk
AKA AKA feat. Thalstroem
Dubfire
Marek Hemmann
Karotte






























































Falk schreibt:
1:) Aus dem Mund eines kleinen Blondchens kam doch tatsächlich der Satz “Eigentlich mag ich gar kein Electro, aber das hier ist schon ok.” gefallen. Wir dachten, wir spinnen.
hahaha
schöner Bericht+Videos und Bilder
wir hätten uns treffen sollen :)
nächstes mal dann wieder.
beste Grüße,
Falk
Philipp schreibt:
2Danke für die Blumen. War aber auch ein schönes Wochenende.
DJ-Ridu schreibt:
3Danke für die tollen Eindrücke ..
Wenn ich die Bilder von Karotte so sehe, scheint er an dem Tag mächtig gut drauf gewesen zu sein. An solchen Tagen ist es eine wahre Freude sich von ihm unterhalten zu lassen. Hab ihn in letzter Zeit leider selten so erlebt. Schön zu sehen, dass er es noch kann :D
Seid ihr beim G&B am start, oder hat dir nur das Plakat gefallen?
Philipp schreibt:
4@DJ-Ridu
Danke für dein Lob. Für mich war Karottes Auftritt beim SMS der erste überhaupt. Ich kannte ihn bisher nur aus Videos und von diversen Sets. Karotte war an dem Tag, besser gesagt Morgen, sehr gut drauf. Es war eine wahre Freude für die Ohren und immer wieder geil anzusehen, wie er die Menschen unterhielt während seines Sets. Und ja, er kann es definitiv.
Thema Green & Blue: Sind leider nicht am Start. Da ich das Event aber gut finde, unterstütze ich es gern. Morgen kommt dann der entsprechende Beitrag.
karl schreibt:
5@falk es gibt von jahr zu jahr immer mehr solche kleinen mädchen auf der sms…