AKA AKA & Thalstroem im Interview: „Musik ist ja etwas sehr persönliches und immer Geschmackssache“

AKA AKA & Thalstroem

Am 06. April haben AKA AKA & Thalstroem ihr Remixalbum „Varieté Remixed“ veröffentlicht. In diesem Rahmen sollte beim diesjährigen Liquid Sunday das folgende Interview mit den Jungs stattfinden, mein erstes face to face Interview.

Kurz nach 1 Uhr traf ich die Jungs wie ausgemacht. Doch leider passte vor Ort etwas mit der angeforderten Technik nicht, die die Jungs für ihren Auftritt um 2.30 Uhr brauchten. Deshalb ging die für das Interview eingeplante Zeit für den Aufbau der Technik und Vorbereitung des Gigs drauf. Wir einigten uns dann auf nach dem Gig.

Gegen 5 Uhr trafen wir uns dann wieder. Ich, aber auch AKA AKA & Thalstroem waren ziemlich kaputt, was man ihnen ja nach einem tollen Auftritt auch nicht verübeln kann. Wir tranken Bier, quatschten kurz, machten noch Fotos und ich bekam zahlreiche Buttons und Sticker geschenkt. Am Ende einigten wir uns darauf, dass ich die Fragen per Mail rüberschicke. Ein großen Dank für das Interview an das super sympathische Trio AKA AKA & Thalstroem.

Liquid Sunday Chapter 8.0

Fast vor genau einem Jahr erschien euer Debütalbum „Varieté„, das wochenlang bei Amazon auf Platz 1 der Techno-Charts und diversen Musikdownloadportalen weit vorn platziert war. Die Resonanz war durchweg positiv. Habt ihr mit so einem Erfolg im Voraus gerechnet?

AKA AKA & Thalstroem: Wir haben schon gehofft, dass das Album Anklang findet, aber dass es dann so krass durchstartet, hat uns dann doch sehr überrascht!

Wie empfandet ihr den Erfolg?

AKA AKA & Thalstroem: Durchweg positiv, da wir den Erfolg eigtl. hauptsächlich daran gespürt haben, dass wir sehr persönliche Feedbacks von anderen DJs und Leuten bekommen haben. Die haben sich wirklich mit den Tracks auseinander gesetzt und das war uns wichtig!

Stand schon letztes Jahr zum Release von „Varieté“ fest, dass es ein Remix-Album geben wird?

AKA AKA & Thalstroem: Ja, das hatten wir schon lange auf unserem Zettel!

AKA AKA & Thalstroem

Ihr habt „Varieté“ von insgesamt 32 Remixern neu interpretieren lassen. Herausgekommen ist „Varieté Remixed„, das am 06. April erschienen ist. Diese Anzahl an Remixen ist schon ungewöhnlich?

AKA AKA & Thalstroem: Wir haben bei dem ganzen rum touren letztes Jahr so viele tolle Produzenten kennen gelernt, teilweise echt Jugendidole von uns. Die haben wir dann angehauen und fast alle haben einen Remix beigesteuert. Mit so einem großen Feedback seitens der Remixer hatten wir echt nicht gerechnet. Aber das Ergebnis ist in unseren Ohren sehr stimmig geworden und durch die 3 CDs auch je nach Gemüt gut abgestimmt.

Wie und nach welchen Kriterien habt ihr die Remixer ausgewählt? Hattet ihr Wunschkandidaten?

AKA AKA & Thalstroem: Ja, wir hatten alle ein paar persönliche Favoriten und haben uns eine Liste gemacht. Die meisten kannten wir auch schon persönlich, so war das ganze schnell unter Dach und Fach!

Wie lief das mit den Remixen so ab. Seid ihr an die Künstler herangetreten, einen Remix zu machen oder wurdet ihr von anderen Künstlern gefragt?

AKA AKA & Thalstroem: Wir haben alle selber angefragt, teilweise auch über eine Ecke oder man hat sich im Flieger kennen gelernt, wie z.b. bei Moonbootica.

Was macht ihr, wenn euch ein Remix selbst nicht gefällt?

AKA AKA & Thalstroem: Das ist beim Remixalbum zum Glück nicht vorgekommen. Es wäre uns auch mehr als schwer gefallen eine Absage zu erteilen. Musik ist ja etwas sehr persönliches und immer Geschmackssache. Wir konnten uns jeden Falls mit allen Remixen anfreunden!

Arbeitet ihr auch schon wieder an neuen, eigenen Tracks oder sogar einem neuen Album? Wie sehen eure aktuellen Pläne aus?

AKA AKA & Thalstroem: Ja, wir sitzen gerade an einer EP, die wir im Laufe des Jahres ohne Stress fertig stellen wollen. Wie und wann das Ganze released wird, wissen wir aber selbst noch nicht…

Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt - mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

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