Impressionen vom TH!NK? Open Air 2015 am Cospudener See in Leipzig

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Am 26. Juli fand unter dem Motto „Don’t think about it! Dance!“ das diesjährige und nunmehr achte TH!NK? Open Air am Nordstrand des Cospudener Sees statt. Das beliebte Eintagesfestival am längsten Sandstrand Sachsens war schon einige Tage vorher ausverkauft. Keine Tageskasse, das Anreisen ohne Ticket war also vergebens. Beim Lineup mit unter anderem Maceo Plex, Solomun, DJ Koze, Rødhåd (zur After Hour in der Distillery), Mathias Kaden & Daniel Stefanik, Recondite, Robag Wruhme, Super Flu, Joel Mull und einigen weiteren Künstlern war das auch nicht anders zu erwarten. replaymag war im Dreierpack vor Ort.

Nachdem wir im letzten Jahr erst am frühen Nachmittag vor Ort waren, wollten wir diesmal schon wesentlich eher da sein. Gegen 11 Uhr waren wir dann auch schon auf dem noch recht überschaubar mit Gästen gefüllten Gelände. Das ist dann der Moment, wo man einfach mal den Ort und die Ruhe vor dem Sturm genießen kann.

Neuland

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Neu war für mich in diesem Jahr, dass ich neben der normalen Akkreditierung (Presse) noch den zusätzlichen Status „Freund“ erhalten habe. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle. Was für eine Ehre! Als „Freund“ hatte ich auch Zutritt zum Backstage und durfte auf die Bühne. Ein so großes und etabliertes Event mal von der anderen Seite mit all den Abläufen, von denen die Gäste nix mitbekommen, zu erleben, war schon toll. Noch dazu konnte man die auftretenden Künstler aus nächster Nähe sehen und den ein oder anderen Plausch halten und paar Fragen loswerden, die man schon immer mal stellen wollte, aber sonst einfach nicht die Gelegenheit dazu hatte. Und ja, die Künstler sind auch nur Menschen.

Meine ersten Gäste für einen netten Plausch waren Mathias Kaden und Daniel Stefanik – zwei coole Typen, die sich selbst nicht so ernst nehmen und das auch als Künstler so rüber bringen. Es geht um die Musik und den Spaß an der Sache. Später traf ich dann noch den Künstler, mit dem wohl jeder einmal quatschen und ein Foto machen würde: Maceo Plex. Was für ein relaxter und am Boden gebliebener Typ, der sich trotz seines Erfolges so kurz vor seinem Auftritt für mich Niemand 15 Minuten Zeit zum Schwätzen genommen hat und sich nicht zu schade dafür war. Wow.

Don’t think about it! Dance!

Musikalisch stand im Vorfeld schon ein Fahrplan, wen man erleben wollte und auf keinen Fall verpassen sollte. Der Anfang war von Floorhopping geprägt: Clemens Ruh, Douglas Greed ft. Nagler & Kuss, Mathias Kaden & Daniel Stefanik und Mira & Chris Schwarzwälder.

15 Uhr – Pflichttermin

Einer, auf den wir uns mit am meisten gefreut hatten, war Recondite, der um 15 Uhr startete. Der wohl bodenständigste und in sich gekehrteste Künstler, den ich je erlebt habe. Lorenz Brunner, so wie Recondite mit bürgerlichem Name heißt, meinte vor Kurzem in einem Interview, dass er sich selbst in der Natur immer wieder erdet und vom Alltag, von künstlichen Orten und dem vielen Reisen Abstand nimmt, um für seine Auftritte und das Produzieren seiner Musik wieder in Hochform auflaufen zu können. All diese Facetten bringt er auch vollends als Mensch und in seiner Musik wieder. Immer wieder sah man Recondite mit geschlossenen Augen, konzentriert auf seinen Auftritt und total vertieft in seine eigene Musik. Starallüren und sich wie ein Star feiern lassen – Fehlanzeige. Der Musikgott hatte es dann auch gut gemeint, und so konnte Recondite sein feines Liveset um knapp 30 Minuten verlängern, da DJ Koze etwas Verspätung hatte.

Der Rest vom Fest

Weiter ging es dann mit DJ Koze auf der Mainstage und Super Flu, die die Lawnstage ganz schön abgerissen haben. War aber auch ein feines Set. Solomun, den ich das erste Mal erlebt habe, war technoider denn je unterwegs und traf den Nerv der Gäste – und meinen. Den Schlusspunkt auf der Mainstage setzte ein gut aufgelegter Maceo Plex, der viele seiner aktuellen Hits auf die Meute losließ. Das war wohl auch so ein bisschen, das was die Leute erwartet haben.

Schlusswort

Der neue dritte, von O*RS gehostete Floor war für uns weniger von Bedeutung, da man die Locals eher mal in der Region erleben kann als so manchen Künstler auf der Main- oder Lawnstage.

Der Wettergott – es war nicht zu warm, nicht zu kalt – hat es gut gemeint und allen Gästen das erste TH!NK? ohne Regen geschenkt. Besser konnte es nicht sein.

Getränketechnisch habe ich mich gefreut, dass Warsteiner durch Becks abgelöst wurde. Generell ist es den Veranstaltern hoch anzurechnen, dass qualitativ hochwertige Getränke zu moderaten Preisen verkauft werden, was ja in der heutigen Zeit in manch anderen Lokalitäten nicht der Fall ist.

Absolute musikalische Highlights waren Recondite und Maceo Plex, die beide einen richtig guten Lauf haben, was ihre eigenen Produktionen angeht. Wir möchten die gehörten Sets und die Leistung der anderen Künstler auf keinen Fall schmälern. Vielleicht sieht und hört man ja den einen oder anderen TH!NK?-Künstler auch noch einmal in der Distillery in diesem Jahr. Wer weiß.

Mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht machten wir uns um kurz nach 22 Uhr auf den Heimweg. Das TH!NK? 2015 bot viele tolle Stunden, an die wir uns gern zurück erinnern. Eins steht schon jetzt fest: TH!NK? 2016, wir schauen gern wieder vorbei. No.9 ist übrigens 31.07.2016. Vormerken und rot in den Kalender eintragen!

TH!NK? Open Air 2016

TH!NK? #8 – 2015 Review

Wirklich geniale Bilder haben die Jungs von ProCopter gemacht

TH!NK? Open Air 2015

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Unsere eigenen Bilder

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Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt - mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

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