Kris Menace – Electric Horizon

Kris Menace - Electric Horizon

Am Montag erschien Kris Menace sein lang ersehntes zweites Album „Electric Horizon“ auf dem Label Compuphonic. Bereits der weltweit gefeierte Longplayer „Idiosyncrasis“ von 2009 war nach nur wenigen Wochen komplett ausverkauft und wurde in den angesagten Clubs zwischen New York, London und Moskau gefeiert.

Mit dem aktuellen Album präsentiert Kris Menace nun ein zukunftsweisendes Gesamtkunstwerk, voller impulsiver Momentaufnahmen aus futuristischem House und groovelastigen Beatgeflechten. Als einer der bedeutsamen Begründer des Nu-Disco Sounds liefert der deutsche DJ und Produzent ein emotionsgeladenes Album zwischen greifbarer Melancholie, pulsierender Liebe und wabernder Sehnsucht ab, ohne auch nur einen Hauch der gewohnten Kris Menace Charakteristik zu verlieren.

Kris Menace

Sein beinahe besessen klarer und druckvoller Produktionsstil zieht sich wie ein roter Faden durch „Electric Horizon“ und synchronisiert jeden Pulsschlag automatisch auf BPM Taktung. Tiefgreifende Emotionen manifestiert Kris Menace durch magisch anmutende Synthy-Flächen und tanzbare Melodienpassagen. Irgendwo zwischen einem entschleunigten Sinneszustand und State of the Art Produktionsniveau glänzt „Electric Horizon“ als strahlende Ausnahmeerscheinung am musikalischen Firmament und überzeugt durch houselastige Brennschärfe.

Randvoll mit deepen Soundlandschaften und sphärischen Spannungsbögen trifft „Electric Horizon“ zur richtigen Zeit den Kortex der Szene und katapultiert den Hörer in einen entfernten Kosmos, fern ab von Raum und Zeit. Zweifelsfrei ist „Electric Horizon“ eines der herausragenden Erscheinungen der aktuellen elektronischen Musiklandschaft.

Nach Produktionen für internationale Acts wie Depeche Mode, Kylie Minogue, Booka Shade oder Robbie Williams und seiner Zusammenarbeit mit Künstlern wie Simon Lord (Justice), Robert Owens, Romanthony (Daft Punk), DJ Pierre, Alan Braxe, Steve Aoki und Aeroplane liefert Kris Menace ein äußerst persönliches und facettenreiches Release voller akustischer Details und Next Level Clubfeeling ab.

Erst vor kurzem erschien ein druckvoller Remix von Lana Del Reys „Blue Jeans“, der einen ersten Einblick ins neue Album geben sollte. Der offizielle Remix ist für mich der bisher beste auf dem Markt. Kris Menace fängt die filigrane Atmosphäre des Originals gekonnt auf, um ein soundgewaltigen und vor Emotionen ausufernden Track in die Welt zu schicken.


Lana Del Ray – Blue Jeans (Kris Menace Remix)

Trackliste

1. Falling Star
2. Trusting Me
3. Timeless
4. Efeel
5. Fly Me To The Moon
6. Schnulzenspiel
7. Electric Horizon
8. Enivrons-Nous D’amour
9. Elove
10. Eglecy
11. We Are
12. Soulsurfer

Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt - mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

2 Gedanken zu „Kris Menace – Electric Horizon

    1. Philipp schreibt:

      2

      Recht hast du. Die Melodie klingt gleich, nur dass sie beim Lana del Ray Remix etwas langsamer ist. Ist mir beim ersten hören gar nicht aufgefallen.

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