replaycast #19 – Not Usual

replaycast #19 - Not Usual

Für unseren 19. replaycast lieferte das Berliner DJ- und Produzenten-Duo Not Usual, bestehend aus Phil und Mike, einen wundervoll groovenden Sommermix.

Im Rahmen des replaycasts haben uns die beiden einige Fragen beantwortet. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir Not Usual für unsere replaycast-Reihe gewinnen konnten. Unbedingt reinhören – es lohnt sich! Selbstverständlich könnt ihr das Set auch downloaden und dazu abfeiern.

Wie habt ihr die Tracks für den Podcast ausgesucht? War euch von Anfang an klar, in welche Richtung ihr gehen möchtet?

Not Usual: Man muss sagen, dass uns die Auswahl von Tracks für Podcasts oder auch für die Sets an einem Abend recht schnell von der Hand gehen. Da wir schon recht klar wissen, wohin es mit unserer Musik gehen soll und was wir damit erzählen wollen. Wie man hören kann, wollen wir gerne Flächen einbinden, aber dann auch den Groove nicht verlieren. Dann ist es eigentlich ganz einfach, dass man sich einfach für beide Sachen entscheidet und so entsteht unserer Meinung nach ein guter Mix.

Wie und wo ist der Mix entstanden?

Not Usual: Der Mix ist in unserem Studio in Berlin entstanden. Wir wollten erst eine Aufnahme unserer letzten Gigs nehmen. Haben uns dann aber dagegen entschieden. Weil, neu ist immer besser ;)

Ihr seid ja mit euren Einzelprojekten Tasted on Animals und miKech schon ein Weilchen aktiv in der Musikszene. Seit wann genau gibt es Not Usual und wie kam es dazu?

Not Usual: Not Usual entstand tatsächlich erst letztes Jahr im Sommer (2014). Man müsste wahrscheinlich eher fragen: Wie konnte es nur dazu kommen? Nein, Scherz bei Seite. Es war an einem lauen Sommerabend. Ach auch Blödsinn. Es war wirklich ganz einfach: Wir saßen eines Abends zusammen in unserem Label-Studio und wollten eigentlich nur den Mixdown für Mikes damalige neue EP fertig machen und als wir dann fertig waren, entschlossen wir uns ganz einfach, einen Track zusammen zu basteln. Das kuriose daran war, dass die neue Produktion, die an diesem Abend entstand, schneller fertig war als der Mixdown für Mike. So kamen wir dann auch ziemlich schnell nach 2 Gläsern Wein später zu dem Entschluss, dass wir das doch noch 1 – 2 mal öfter versuchen könnten. Jetzt haben wir den Salat und können nicht mehr ohneeinander.

Verbringt ihr einzeln mit eurem eigenen Projekt mehr Zeit oder kann man sagen, ihr verbringt mehr Zeit zusammen als Duo Not Usual?

Not Usual: Unzertrennlich!!! Phil sagt, er spricht seine Madame manchmal schon mit Mike an. ;) Mehr muss man dazu nicht sagen

Auf der „2 Years Who Else Music“-Compilation, die im Juni erschien, habt ihr den Track „Mosaik“ veröffentlicht. Ist das Label Who Else Music die perfekte Homebase für euch?

Not Usual: Dass der Track „Mosaik“ auf Who Else Music erschien, war ganz klar. Die erste Veröffentlichung muss natürlich auch beim eigenen Baby stattfinden. Das war uns auch ganz wichtig, da noch ganz viele andere Veröffentlichungen in der Pipeline liegen und wir uns somit auch sputen mussten. Aber es hat dann doch noch geklappt und wir freuen uns, unseren Beitrag zu dieser wirklich schönen bunten Mini-Compilation geleistet zu haben.

Was steht demnächst bei euch an? Arbeitet ihr bereits an weiteren Projekten?

Not Usual: Puhhhh… Da steht wirklich eine ganze Menge an! Aktuell sitzen wir wieder viel im Studio, da wir an einer neuen EP schrauben, die auch für sich alleine bei unserem Mutterschiff Who Else Music rauskommen soll. Auf der anderen Seite freuen wir uns im September diesen Jahres unsere EP „Gupi/ All Together“ mit einem Remix von Agent! (Cocoon/ Desolat) auf dem neuen Label SNOE von Andreas Henneberg und Beth Lydi zu veröffentlichen. Des Weiteren werden Singles auf Seamless Recordings, Monique Musique mit Remixern wie Huratio (ebenfalls Desolat) releast. Wann, wird aber noch nicht verraten. Ach und noch ein Remix für Robert Mason auf The Purr Music, der erst letzte Woche fertig geworden ist.

Es steht also noch vieles an.

Das Interview führte Philipp Elzner.

Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt - mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

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