replaycast #41 – Monello

replaycast #41 - Monello

Wir freuen uns, euch den 41. replaycast von Monello zu präsentieren.

Der in Berlin lebende Künstler teilt seine musikalische Ausrichtung eng verwurzelt mit den Avotre Ikonen Santé und Sidney Charles.

Im Juli 2016 veröffentlichte er seine erste Produktion „Slave“ auf dem in Brooklyn beheimateten Label Inmotion Music neben Künstlern wie Samu.l, Proudly People und Shaf Huse.

Seine Sets knipsen schnell den Party-Schalter an und garantieren eine ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche. Monello ist ein aufstrebender Künstler, den man im Auge behalten sollte.

Wer noch ein bisschen mehr über ihn erfahren möchte: Er stand uns im Rahmen des replaycast Rede und Antwort. Unter anderem wie er zu Musik gekommen ist, über seine Wahlheimat Berlin und wie sein Künstlername entstanden ist.

Wie bist du zur Musik und zum Auflegen gekommen?

Monello: Ich bin nicht zur Musik gekommen, die Musik kam zu mir. Es war Liebe auf den ersten Blick und wir haben auch vor zu heiraten. Seit ich denken kann, ist Musik, egal welcher Art, ein großer Bestandteil meines Lebens. Sie begleitet mich in allen Lebenslagen und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es wohl ohne wäre.

Was das Auflegen angeht, ging es mir wohl wie Tausenden anderen auch. Als ich mit 14 zum ersten Mal zur „Teenie-Disco“ gegangen bin und den DJ, damals Dirk Duske, habe spielen sehen, wusste ich, dass ich unbedingt DJ werden möchte.

Einer spielt, alle tanzen und haben eine gute Zeit. Kein Rassismus. Kein Krieg. Keine Alltagssorgen. Für ein paar Stunden sind alle gleich und folgen nur dem Klang der Musik. Das schönste für mich beim Auflegen ist, dass ich in der Lage bin, Menschen glücklich zu machen und dabei selbst glücklich bin. Ganz nebenbei kann man reisen, sich die Welt ansehen und das auch noch gegen Bezahlung. Besser geht es nicht.

Welche Rolle spielt in deinem Künstlerdasein deine Wahlheimat Berlin?

Monello: Berlin ist für mich als Musiker natürlich „the place to be“. Alles, was ich bisher erreichen konnte, habe ich dieser Stadt zu verdanken. Ich konnte mir in den 5 Jahren, in denen ich hier lebe, sehr viele wichtige Kontakte aufbauen. In meiner alten Heimat wäre das nicht möglich gewesen. Berlin nimmt also eine ganz essenzielle Rolle in meinem Leben ein.

Wie ist dein Künstlername „Monello“ entstanden?

Monello: Monello ist italienisch, heißt übersetzt „Lausbub oder auch Frechdachs“ und entspricht voll und ganz meiner Persönlichkeit, sagen wir mal so.

Eine Freundin hat mich so genannt, nachdem ich wieder mal eine meiner nicht ganz so ernsten Phasen hatte. Ich mochte den Klang des Namens und natürlich die Bedeutung. Seither bin ich „Monello“ mit Leib und Seele. Frag meine Freunde, die können dir das alle bestätigen.

Welche Künstler überzeugen dich mit ihrer Musik derzeit am meisten?

Monello: Puh. Da gibt es natürlich einige. Ich kann mich da gerade gar nicht festlegen, um ehrlich zu sein. Wenn ich mich jetzt auf drei Namen Festlegen müsste, dann würde ich sagen: Santé, Hot Since 82 und Butch.

Was darf man von dir für das restliche Jahr 2017 noch erwarten und hast du schon Pläne oder Vorhaben für 2018?

Monello: Das verrate ich nicht. 😜 Man darf auf jeden Fall gespannt sein. Ich habe gerade einige Tracks auf tollen Labels gesignt, die Ende des Jahres veröffentlicht werden. Auch der ein oder andere Gig zusammen mit international bekannten DJs außerhalb Deutschlands ist zu erwarten.

Über 2018 habe ich ehrlich gesagt noch nicht wirklich nachgedacht, da ich momentan in viele Projekte involviert bin und mir dazu etwas die Zeit fehlt. Aber natürlich möchte ich in 2018 noch mehr Musik veröffentlichen und Gigs spielen. Standard. Vielleicht auch eine Booking Agentur finden. Aber das lass ich ganz entspannt auf mich zukommen.

Das Interview führte Claudia Thiem.

Trackliste

01 Kled Baken – Track I (Original Mix) [Cachai Music]
02 2A or 12A – 122.00 – Del Fonda – Fernet (Original Mix) [HardCutz Records]
03 MnD – Cassette Culture [Mood 24 Records]
04 Gruuv‘, Cajal – A1 (Trentz Remix) [Rationalism Records]
05 Burnski – Another Source (Mandar Remix VINYL ONLY) [Constant Sound]
06 Orbit – Encore un soire (Original Mix)
07 Christian Farias, Enzo Leep – Komodoro (Mikhail Kobzar Remix) [Wavetech Music]
08 Archie Hamilton – Mind Blank [Fuse London]
09 Bizen Lopez – So Unique (u z z v , Sebastian Ledher Playmix) [Play Groove Recordings]
10 Proudly People – Feel the Transition (Original Mix) [Moon Harbour Recordings]
11 Alexandar Ivkovic, John Belk – Wish You Want (Original Mix) [Sanity]
12 Unreleased Promo

Über Claudi

Claudi wird euch ab sofort an ihrer Liebe zur Musik teilhaben lassen und euch des Öfteren mit wertvollen Informationen und Berichten auf dem Laufenden halten. Bereits im Jahr 2008 entfachte die große Leidenschaft zur elektronischen Musik, hervorgerufen durch befreundete DJs. Wenn sie nicht gerade hinter dem Schreibtisch sitzt und im Papierkrieg versinkt, dann vergnügt sie sich auf Partys, Veranstaltungen oder Festivals in diversen Städten. Eine bestimmte musikalische Richtung bevorzugt sie nicht. Egal ob treibende, kraftvolle Beats oder ein paar harmonische Melodien, sie mag Abwechslung, ist offen und entdeckt gerne neue Sachen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.