Sensation Celebrate Life in Amsterdam – Impressionen

Sensation - Celebrate Life

Sensation - Celebrate Life

Die letzten Tage war es eher ruhig hier im Blog. Das lag einfach daran, dass das vergangene Wochenende sehr anstrengend war und ich mehr mit der Müdigkeit zu kämpfen hatte, als erwartet.

Im letzten Beitrag zur Sensation schrieb ich darüber, ob sich der Stress und Aufwand für solch einen Abend wirklich lohnt. Diese Frage kann ich mit einem „ja“ beantworten. Der Stress und der fehlende Schlaf haben sich definitiv gelohnt, um Teil des vielleicht besten elektronischen Musikevents der Welt zu sein. Weiter im Programm nun mit einem kleinen Bericht und einigen Bildern sowie Videos, welche die Stimmung und das Erlebte widergeben. Die Bilder sind leider qualitativ nicht sehr hochwertig (bis auf die 3 offiziellen Bilder der Sensation), da ich diese mit einer kleinen Kompaktkamera knipste und die Lichtsituation in der Arena ganz klar die Grenzen selbiger aufzeigte.

Um 8.40 Uhr am Samstag Morgen landeten wir (ich und meine Freundin) in Amsterdam auf dem Schiphol Airport. Gerade mal 2 Stunden Schlaf gönnte ich meinem Körper in der Nacht. Nach dem Checkin im Hotel entschieden wir uns für eine Stadtrundfahrt, um möglichst viel von Amsterdam und seiner Kultur zu sehen. Via Schiff fuhren wir durch den Hafen und die Grachten (das sind die Wasserstraßen in Amsterdam) der Innenstadt. Es stellte sich danach heraus, dass dies die beste Entscheidung war.

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Gegen 19.00 Uhr machten wir uns langsam auf den Weg zur Amsterdam Arena. Zur Sensation. Unterwegs trafen wir viele Gleichgesinnte, die ebenfalls komplett weiß gekleidet waren. Vor der Arena hielten sich schon viele Leute auf, die den Einlass um 21.00 Uhr herbei sehnten. Riesig erschien uns die Amsterdam Arena, welche eines der schönsten Stadien Europas ist. Ein wundervoller Anblick von außen.

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Schnell von statten ging der Einlass, der im Vergleich zu anderen großen Events bestens organisiert war. Negativ an diesem Abend war einzig und allein das Erbrechen eines Mannes im Eingangsbereich, der nach dieser Aktion sofort abgeführt wurde. Lecker. Der Sinn solch einer Aktion, also das sinnlose Betrinken, ist mir ein Rätsel. Man möchte doch bei der Sensation alles mitbekommen.

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Als wir drinnen waren, füllte sich die Arena erst allmählich. Die Stimmung und das Ambiente waren aber schon zu dieser Zeit super. Die Arena konnte man als Schmelztiegel bezeichnen, da Publikum aus der ganzen Welt vertreten war. Preise für Essen und Trinken bewegten sich im Normalbereich für derartige Veranstaltungen. Pizza und andere leckere Dinge zwischen 3 und 5 Euro. Ein großes Heineken (0,5 L) 4,75 Euro. Bezahlt wurde mit der Arena Card, die es für entweder 10, 20 oder 50 Euro zu erwerben gab.

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Gut gefüllt (ca. 40.000 Leute) startete die Sensation pünktlich um 22.45 Uhr mit einem atemberaubenden Intro. Gänsehaut. Nach einiger Zeit im Innenraum entschieden wir uns, auf die Tribüne der Arena zu gehen. Eigentlich alle Tribünen und für Gäste öffentlichen Räume waren frei zugänglich. Von der Tribüne aus sahen wir das Spektakel viel besser als zwischen all den Menschenmassen. Wir waren nicht mehr Teil der Show, sondern hatten etwas Distanz und erlebten die Effekte in ihrer Gesamtheit. Die Stimmung war trotzdem super, da noch mehr Leute die gleichen Gedanken hatten wie wir. Außerdem tat Sitzen auch mal gut.


Opening Sensation Amsterdam ’10 Celebrate Life


Die DJ Kanzel in der Mitte wird eröffnet

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Sensation Celebrate Life in Amsterdam

Doch mit der Zeit holte uns die Müdigkeit ein, da wir seit Freitag Morgen so gut wie durchgängig wach waren. Gegen 3.15 Uhr beschlossen wir zu gehen. Unsere Körper hatten genug. Schade. Von der Müdigkeit benebelt, machten wir den größten Fehler des Abends. Wir fuhren mit dem Taxi von der Arena zum Hotel, da wir nicht mehr genau wussten, ob noch Züge aktiv waren. Auf die Antwort, was denn die Fahrt kosten würde, antwortete der Taxifahrer nur:

Make a good price. We are the cheapest in Amsterdam

Das heißt soviel wie, dass er uns einen guten Preis macht und er das billigste Taxi in Amsterdam ist. Hörte sich ja gut an. Der Schein trügte aber schon nach einigen Minuten. Der Preis auf der Anzeige des Taxameters stieg, stieg, stieg und stieg. Am Hotel angekommen zeigte es einen stolzen Preis von 70,80 Euro. Hurra. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Das war zugleich die teuerste und schlimmste Taxifahrt unseres Lebens, die wir gleich aus dem Gedächtnis strichen. Aber was tut man nicht alles für ein Wochenende, das man wohl immer in Erinnerung behalten wird. Sonntag Abend gegen 21 Uhr kamen wir todmüde wieder daheim an. Was für ein Wochenende.

Offizielle Sensation Videos


Opening Sensation Amsterdam ’10 Celebrate Life


Mr. White @ Sensation Amsterdam ’10 Celebrate Life


Sunnery James & Ryan Marciano @ Sensation Amsterdam ’10 Celebrate Life


Swedish House Mafia @ Sensation Amsterdam ’10 Celebrate Life


Joris Voorn & 2000 and one @ Sensation Amsterdam ’10 Celebrate Life

360° Video

Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt - mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

2 Gedanken zu „Sensation Celebrate Life in Amsterdam – Impressionen

    1. Philipp (House 2 Electro) schreibt:

      2

      Das Intro war in der Tat sehr gut umgesetzt. Besser fand ich aber den Start von Sunnery James & Ryan Marciano als die DJ Kanzel in der Mitte eröffnet wurde und dann alle Leute hoch gestürmt sind. Jeder der etwas auf elektronische Musik hält, soltle mal die Sensation besucht haben. Das Gefühl kann man nicht beschreiben, man muss es einfach miterleben, wenn knapp 40.000 Menschen in einer riesigen Arena friedlich feiern.

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