TBA Dresden, Liebe auf den ersten Beat

Der letzte Freitagabend beziehungsweise Samstagmorgen hat mir wieder einmal gezeigt, dass man für eine geile, musikalische Reise nix weiter als einen dunklen Raum, eine Anlage und die passenden, tanzwütigen Leute benötigt. Keine großartige Deko oder irgendwelchen Schnickschnack. Die Rede ist vom TBA in Dresden, einem Club unter dem Bahnhof Neustadt, dessen Eingang so unscheinbar wirkt, wie Gleis 9¾ in Harry Potter.

TBA Klubnacht Reopening w/ Rebekah (Fear Paralysis Tour)

Das Reopening mit Rebekah war gleichzeitig der erste Besuch im TBA. Schon im Vorfeld haben wir uns auf eine schöne Technonacht eingestellt. Die Location flashte uns von Beginn an. Netter Einlass plus Security, was aktuell leider bei vielen Clubs keine Selbstverständlichkeit ist. Die Gäste tanzen sobald sie den Club betreten und stehen nicht – wie so oft – erst stundenlang in der Ecke rum, gaffen und schauen, was passiert. Unterstützt wurde das natürlich auch durch die unheimlich gute Musik des Warmup-Acts dunkel:rot. Da konnte man einfach nur das Tanzbein schwingen und nicht still stehen. Coline stand dem in Nichts nach. Rebekah hat es ab 4:00 Uhr richtig krachen lassen und die BPM noch einmal kräftig erhöht – Energie ohne Limit. Ich war zuletzt selten so lange am Stück auf der Tanzfläche.

Selten habe ich auch so mega entspannte Leute erlebt. Hat man sich auf der Tanze mal angerempelt oder auf den Fuß getreten, zwinkerte man sich kurz zu oder schrie sich ein kurzes „Sorry“ entgegen. Auf anderen Veranstaltungen habe ich das auch schon aggressiver erlebt.

Die Bar, ich nenne sie liebevoll das „Raucherzimmer“, bot eine bunte Vielfalt an Getränken, wobei man betonen muss, dass die Preise sehr moderat sind. Beispiel gefällig? Wo bekommt man denn beim Bier heute noch 0,5-Liter-Flaschen und das für unter drei Euro?

Benötigt man mal eine kurze Pause, bietet es sich an, den Club zu verlassen zum Tanken frischer Luft oder zum Stärken bei Burger King, das genau über dem Club liegt. Selbst das Wummern der Musik spürt man da noch, so dass man am Ende immer noch Clubfeeling beim Essen hat.

TBA

Genauso, wie das TBA sich auf seiner Webseite selbst beschreibt, habe ich die Nacht erlebt. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.

Unter den Gleisen des Bahnhofs Dresden-Neustadt haben wir unseren Platz gefunden. Hier ist es nun unser Refugium der Ekstase und des guten Geschmacks, ein Hafen der Glückseeligkeit für alle Nachtschwärmer und Traumtänzer.

Mit exquisitem Sound und einem erlesenen Booking bereiten wir Die Bühne für legendäre Nächte. Kommt und gestaltet sie mit uns. Lasst uns tanzen, trinken, lachen und die Wirklichkeit vergessen machen.

Alles in allem eine mehr als runde Nacht. TBA, wir kommen gerne mal wieder und empfehlen dich weiter.

Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt – mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

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