Trickski – Unreality

Trickski – Unreality

Mit dem ersten Album-Release (das war Fritz Kalkbrenners „Here Today Gone Tomorrow„) legte das Berliner Label „suol“ im letzten Jahr gleich einen Chart-Erfolg und eine Echo-Nominierung (Kritiker-Kategorie) hin. Die Messlatte hängt also extrem hoch. Album Nummer 2 ist das Debütalbum von Trickski. Das Berliner Duo, das bereits auf Sonar Kollektiv mit einigen Releases für Furore sorgte, veröffentlicht heute das Album „Unreality„.

Es ist Sommer 2011 und auf dem House-Dancefloor wird auf die Bremse getreten. Maximale Entschleunigung bei minimalem Reibungsverlust. Dreckiger Suspense-Funk bei 115 bpm. Auf ihrem lang erwarteten Debüt-Album „Unreality“ beschwören die beiden in Berlin lebenden Produzenten die Wucht des langsam schiebenden Grooves. Slow House ist das Stichwort.

Trickski

Die 17 Tracks auf „Unreality“ stellen das vorläufige, prachtvolle Ergebnis einer langsamen Evolution des Trickski-Sounds dar. House Musik für dunkle intime Clubs, in denen die Alltagsrealität für eine Nacht ausgehebelt zu sein scheint. Und so ist der Album-Titel auch als Reflektion auf eine Szene gemeint, die im Spannungsfeld von kollektiver Entgrenzung und Realitätsflucht Wochenende für Wochenende nach ihren ganz eigenen, mitunter verschrobenen Gesetzen existiert. „Unreality“ dreht sich aber nicht nur um die Dinge im Nightlife, die sich die beiden wünschen – bzw. die sie nicht wahr haben wollen – sondern auch um die Unrealitäten im Leben an sich.

Mit „Unreality“ katapultieren sich Trickski endgültig an die Spitze der europäischen House-Produzenten. Mit Suol-Labelmate Fritz Kalkbrenner, Ernesto aus Göteborg und Irfane Khan-Acito aus Paris gibt es auf ihrem Album drei der einprägsamsten Stimmen zur Zeit zu hören. Außerdem singen die beiden Produzenten auch selbst. Auf massive Peaktime-Monster wie „Good Time To Pray“, „Wilderness“ oder „Love‘s A Beat“ folgen skizzenhafte Interludes, die die siebzehn Tracks in ein perfekt ausbalanciertes Ganzes verwandeln. Reinhören in das Album kann man unter http://www.suol.hk/unreality.

Wie hat Philip Sherburne den Sound von Trickski einmal passend beschrieben:

„The perfect balance between grinding and glowing.“

Trackliste

01. Slowstens
02. Beginning
03. Basic Tool
04. Good Time to Pray feat. Ernesto
05. Jazzmagazine
06. Wilderness
07. Can’t Get Through
08. The Dub Interlude
09. Love’s A Beat feat. Irfane Khan-Acito
10. Miami Face Interlude
11. Love Song
12. Point 0
13. Nachtmusik
14. Without You feat. Fritz Kalkbrenner
15. PBK Interlude
16. Unreality
17. The Escape from Mallorca


Trickski – Point 0 (Chopstick & Johnjon Remix)

Über Philipp

Philipp, der wohl größte Pan-Pot Fan auf Erden, ist das Herz und die Seele von replay – um nicht zu sagen: Philipp ist replay, wenn er nicht gerade als Webdesigner arbeitet. In vielen Beiträgen und musikalischen Schmankerln lässt Philipp euch an seiner Liebe zur Musik und nicht zuletzt an seiner musikalischen Entwicklung teilhaben. Im Moment öffnet er immer wieder gern die Schubladen Deep House, Tech House und Techno. Und dies macht er in jeder freien Minute, die sich finden lässt - mit jeder Menge Einsatz und Engagement, mit unglaublich viel Liebe zum Detail und einer LKW-Ladung Herzblut. Um euch weiterhin qualitativ hochwertige Einblicke in die Welt der elektronischen Tanzmusik zu liefern, ist Philipp für euch immer wieder ganz vorn dabei.

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